KITA Schönkirchen 2011 – 2013

KITA I Schönkirchen I Deutschland I 2012
Perspektive ankommend
Text
Neubau Kita Schönkirchen

Bauherr: Gemeinde Schönkirchen
Ansprechpartner: Herr Schablack, T.: 0431 / 2409 330
Träger: Gemeinde Schönkirchen
Ort: Schönkirchen, Hasenkamp 2
Leistungsphasen: 1 – 8 HOAI
Tragwerksplanung: Dierk Hildebrandt, Schönkirchen
Bauleitung: Knabe + Horn GbR, Lübeck

Planung: 2011, 2012
Baubeginn: Sommer 2012
Eröffnung: Sommer 2013

Tag der Architektur 2013: 15. + 16. Juni 2013

Städtebau

Der Neubau der Kindertagestätte befindet sich am östlichen Rand der Gemeinde Schönkirchen an der Dorfstrasse/ Schönhorster-Straße. Der Neubau erweitert das Gemeindeangebot für die Betreuung der Kinder sowie für das Gemeindeumland. Die Kita wird von der Dorfstrasse aus über den Hasenkamp aus erschlossen. Auf der Westseite des Hasenkamp entstehen 12 Stellplätze, auf der Ostseite wird eine separate Vorfahrt geschaffen mit weiteren 13 Parkplätzen zum Holen und Bringen der Kinder. Östlich grenzt das Grundstück, getrennt durch einen Sandweg, an landwirtschaftlich genutzte Flächen an. Die für den Neubau der Kita zur Verfügung stehende Fläche ist nahezu quadratisch und wird im Norden und Westen durch den Verlauf des Hasenkamps definiert.

Die Gebäudekubatur wird aus zwei in einander gestellten Winkeln gebildet, deren Schenkel parallel zur nördlichen und westlichen Grundstücksgrenze stehen. Der Neubau wird vom Hasenkamp aus barrierefrei erschlossen. Der Gebäudewinkel umschließt zweiseitig den offenen Innenhof, der sich mit seinem Außenspielbereich großzügig zu den östlich gelegenen Feldern öffnet. Der äußere Gebäudewinkel ist eingeschossig und hat ein flaches Dach. In ihm sind die Verwaltung, Küche sowie Schlaf- und Nebenräume untergebracht. Der innere Gebäudewinkel mit den Gruppenräumen ist ebenfalls eingeschossig, jedoch etwas höher und hat eine aus Pult- und Zeltdachkonstruktionen bestehende Dachlandschaft als oberen Abschluss.

Raumprogramm und -struktur

Die Kita umfasst ein Angebot für zwei Krippengruppen, zwei Elementargruppen, Bewegungsraum und Küche. Eine der Elementargruppen ist eine „Inklusionsgruppe“, d.h. hier können auch Kinder mit Behinderungen aufgenommen und betreut werden. Die Krippen- und Elementargruppen orientieren sich zum Innenhof. Der größte Raum ist der Bewegungsraum mit 64 qm mit direktem Ausgang zum Innenhof. Die Gruppenräume haben im Durchschnitt 49 qm. Die Flure haben Aufweitungen für Garderobeninseln und sind durch z.T. schräg verlaufende Innenwände begrenzt. Insgesamt werden ca. 60 Kinder betreut werden können.

Architektur und Materialien

Die Errichtung des Gebäudes erfolgt in Massivbauweise. Tragende Außen- und Innenwände werden mit Poroton-Planziegeln hergestellt, wobei deren Schichtdicke in den Aussenwänden 36,5 cm beträgt und in den Innenwänden 24 cm, 17,5 cm bzw. 11,5 cm.  Alle Aussenwände werden mit rotem Ziegelmauerwerk verblendet. Die Konstruktion des Flachdaches wird in Stahlbeton ausgeführt. Die verglasten Flächen zum Innenhof werden als Pfosten.- /Riegelkonstruktion hergestellt.